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In wenigen Schritten den richtigen Strichcode definieren

Welche Daten möchten Sie als Strichcode darstellen?

Alle Daten die im Ablauf immer wieder geprüft und erfasst werden sind sinnvoll als
Strichcode darzustellen.
 

Dies können z.B. sein:
 Artikeletikett: Artikelnummer, Serien-/ Chargennummer und evtl Stückzahl;
 Masterlabel für Paletten mit mehreren Artikeln: Ihre Lieferantennummer und eine
Referenznummer über die, die einzelnen Artikel wieder zugeordnet werden können;
 Lieferschein: Bestellnummer des Kunden, Ihre Lieferantennummer beim Kunden,
Artikelnummer, Seriennummer-/ Chargennummer, Stückzahl
 
 Ein Beispiel, für sinnvolle Strichcodedaten sehen Sie anhand des VDA-Warenanhängers
(Verband der Automobilindustrie). Dieses Etikett ist im Automobil-Bereich Standard.

Link zum VDA Etikett

Mehr Infos zum
VDA-Anhänger

mit Download
zur Erstellung

In welchem Abstand möchten Sie später den Strichcode lesen?

Der maximale Leseabstand von Strichcodes hängt von mehreren Faktoren ab:
 Modulbreite (=Strichbreite eines dünnen Barcodestriches)
 Barcodekontrast und Reflektionsverhalten (abhängig von Druck- und Etikettenfarbe)
 Verwendetes Scanmodul und Laserschutzklasse mit der entsprechenden Reichweite.
 
Die größte Auswahl an Scannern haben Sie, wenn eine Modulbreite von 10 mil (0,25 mm)
nicht unterschritten wird.
 Im Fernbereich (bis zu ca. 4 m auf Papier) für Scannung vom Gabelstapler oder eines hohen Lagerplatzetikettes ist eine Überprüfung mit der Lesefeldkurve des Scanners wichtig.
Auf retroreflektierenden Etiketten liegt der maximale Leseabstand bei ca. 13 m.
Der Abstand ist bedingt durch die Sicherheitsbestimmungen der Laserschutzklasse begrenzt.

mehr Infos zu Kontrast und Lesereichweite

Mehr Infos zu Kontrast
und Lesereichweite

Welche Zeichen sind für Strichcodes sinnvoll?

 Versuchen Sie in erster Linie nur Ziffern zu verwenden
Hintergrund:
- Es gibt numerische(Ziffern) und alphanumerische Codes(Ziffern und Buchstaben, teilweise Sonderzeichen).
- Bei vielen alphanumerischen Codes wird bei Verwendung von Buchstaben der Code bei gleicher Zeichenanzahl
    größer, wodurch das Etikett größer dimensioniert werden muss (=> größere Etikettenkosten)
- Für eine spätere manuelle Eingabe der Daten auf einem mobilen Erfassungsgerät (falls der Code zerstört ist)
    hat man eine größere Geräteauswahl. Geräte sind leichter mit einer numerischen Tastatur mit größeren Tasten
    bedienbar als Geräte mit alphanumerischer Tastatur (Tasten sind dann kleiner oder der Zugriff zu Buchstaben
    liegt in anderen Ebenen vergleichbar einem Mobiltelefon).
 
 Wenn Buchstaben im Strichcode nötig sind, dann möglichst nur Grossbuchstaben verwenden und
diese gruppiert einsetzen
Hintergrund:
Manche Strichcodes haben als Zeichenvorrat keine Kleinbuchstaben. Auch für die Erfassung mit einem mobilen
Datenerfassungsgerät per Tastatureingabe sind die Geräte erstrangig für Großbuchstaben konzipiert.
Der viel verwendete Code 128 kann weiter komprimiert werden, wenn Buchstaben und Ziffern gruppiert sind.
Somit können Sie Platz und Etikettenmaterial sparen.

Welchen Strichcodetyp sollte man einsetzen?

 Das hängt in erster Linie von den Wünschen Ihres Kunden und Ihrer Branche ab.
Fragen Sie als erstes Ihren Kunden, was er benötigt.
 
Aus der Vielzahl der Strichcodetypen sind folgende hauptsächlich im Einsatz:
 Handel:
Hier wird zur Artikelkennzeichnung der EAN 8 oder EAN 13 verwendet. Für Palettenetiketten gilt hier der erweiterte EAN128 (hier werden zusätzlich weitere Daten wie Charge, Produktionsdatum und weitere Herstellerangaben verschlüsselt).
Alle diese Codes stellen nur Ziffern dar.
 
Im Bereich Instandhaltung und Dokumentenmanagement werden wiederum gerne Codes aus dem industriellen Bereich (vornehmlich Code 39) verwendet.
 
 Industrie:
Hier wird meist Code 39, Code 128 und Code 2/5I (Code 2 of 5 Interleaved) verwendet.
Code 39 (Ziffern und Großbuchstaben + 6 Sonderzeichen)
Code 2/5I (Ziffernpaare)
Code 128 (Ziffern, Groß- und Kleinbuchstaben mit Sonderzeichen)
Den größten Platzbedarf bei gleicher Zeichenanzahl hat hier Code 39, Code 2/5I und Code 128 sind vergleichbar.
Code 39 wird trotzdem sehr gerne (u.A. auf dem VDA-Warenanhänger) verwendet, da er sehr einfach zu erstellen und keine Prüfziffernberechnung notwendig ist (siehe auch Download kostenloser Code 39-Schriftfont).
 
 Sonderfall 2-D Codes für Industrie
Ist der Artikel zu klein für eine sinnvolle Anbringung eines eindimensionalen Codes oder müssen sehr viele Daten codiert werden, dann eignen sich 2-dimensionale Codes. Hier wird oft auf Datamatrix oder PDF 417 zurückgegriffen.
 
Diese Codes können dann zeilenweise mit einem Scanner (PDF417) oder nur als Gesamtheit (Datamatrix, PDF 417) mit einer Kamera gelesen werden. Es stellt sich dabei die Frage, ob wirklich alle Daten auf dem Artikel sein müssen oder ob eine Referenznummer zur Datenbank mit den entsprechenden Daten reicht. Ein Nachteil ist die begrenzte Lesefensterbreite bei Kameras in Verbindung mit einer abwechselnden Lesung von breiten 1-D Codes und “schmalen” 2-Codes.

 

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