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Pick-to-light im Lager und in der Produktion

Kommissionierprozess mit Pick-to-light

  Pick-to-light (= pick-by-light) -Systeme basieren auf Signalanzeigen
         an jedem einzelnen Lagerplatz.
         Pick-to-light-Module gibt es in verschiedenen Ausführungen. Eine
         einfache Variante sehen Sie im Bild rechts (von links nach rechts):
 
 
Signallampe: Diese zeigt an, an welchem Lagerort Pickpositionen
         vom  Kommissionier zu entnehmen sind. Diese Signallampe
         steht halbrund aus dem Gehäuse hervor, sodass auch seitlich
         das Signal erkannt werden kann.

Pick-to-light-Anzeigeeinheit fuer Lagerplaetze

  Display mit LED-Leuchtanzeige: Es wird die Menge angezeigt, die an diesem Lagerort zu entnehmen ist. Je nach Anwendung, sind diese
         LEDs auch mit mehr Stellen oder in alphanumerischer Ausführung erhältlich.
 
 
Tasten mit +/-: Kann die angezeigte Menge nicht entnommen werden, da z.B. ein Minderbestand an diesem Lagerort ist, kann der
         Kommissionierer die tatsächlich entnommene Menge mit diesen Tasten im Display einstellen.
 
 
Bestätigungstaste: Zuletzt bestätigt der Kommissionierer die Entnahme der Ware mit der rechten Taste. Wurde die Menge korrigiert, wird
         dementsprechend die korrigierte Menge an den Steuerrechner übermittelt. Die Signallampe erlöscht nach Betätigung der Taste.

Steuerung von Pick-to-light

  Steuerrechner: Dieser empfängt die Kommissionieraufträge und teilt diese auf Lagersegmente auf. Pro Lagersegment darf immer nur
         ein Kommissionierauftrag angezeigt werden (es können auch mehrere Kommissionierer an einem Auftrag arbeiten).
         Ein Segment kann z.B. eine Gasse, ein Regal oder ein Regalsegment sein.
         Nach der Kommissionierung muss ein eindeutiger Übergabepunkt vorhanden sein, damit die Aufträge bei der Weiterbearbeitung im
         nächsten Lagersegment nicht in der Reihenfolge vertauscht werden.

 
Busverdrahtung: Jedes einzelne Pick-to-light-Modul hat eine eigene Adresse im Ethernet-Netzwerk(IP-Adresse) oder im RS485-Netzwerk.
         Die Koordination erfolgt zentral vom Steuerrechner. Die Kommissionieraufträge und die rückgemeldeten Entnahmen werden vom
         Steuerrechner entgegengenommen und danach wieder an das übergeordnete System (z.B. Lagerverwaltungssystem / LVS) übergeben.

 
Mehrstufige Kommissionierung: Soll während eines Kommissionierlaufs für mehrere Aufträge gleichzeitig kommissioniert werden, dann
         kommt ein entsprechender Kommissionierwagen zum Einsatz.  Auf diesem Wagen sind mehrere Fächer oder Behälter, die wiederum
         mit Anzeigemodulen ausgestattet sind. Man entnimmt am Lagerort die Gesamtmenge und füllt diese in die Behälter auf dem Wagen
         auftragsbezogen in der Stückzahl, die auf dem jeweiligen Platz auf dem Wagen angezeigt wird. Die Kommunikation vom Wagen mit dem
         Steuerrechner erfolgt dann z.B. mit WLAN. Die Stromversorgung erfolgt meist mit einer Autobatterie, USV o.ä..

 

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